Sächsischer Heilbäderverband

Warmbad erhielt heute Heilbad-Urkunde

20.03.2017

Seit heute ist es offiziell. Der Kurort Warmbad im Erzgebirge ist ab sofort staatlich anerkanntes „Heilbad“. Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Martin Dulig übergab Wolfram Liebing, dem Bürgermeister von Wolkenstein, zu dem der Ortsteil Warmbad gehört, die offizielle Urkunde seines Hauses über die staatliche Anerkennung Warmbads als Heilbad. Warmbad ist damit in die oberste Liga der Kurorte aufgestiegen, denn als Heilbad trägt Warmbad nun eines der höchsten Kurortprädikate nach dem sächsischen Kurortegesetz. Prof. Karl-Ludwig Resch, Präsident des Sächsischen Heilbäderverbandes gratuliert: „Warmbad hat Enormes geleistet und seine Qualitätsangebote erheblich ausgeweitet. Der Kurort ist nun noch besser auf dem Gesundheitsmarkt aufgestellt. Der Heilbäderverband gratuliert dazu herzlich.“

Sachsens wärmste Quelle macht dank ihres Fluorid- und Natriumhydrogencarbonatgehalts Warmbad zu einem beliebten Kurort für die Behandlung von Herzkreislauf- und Gelenkerkrankungen. Bereits im 14. Jahrhundert wurde im Zuge des Silberbergbaus die Thermalquelle in Warmbad entdeckt. Mit der Eröffnung der Silbertherme nach der Wende entfaltete die Kurortentwicklung die entscheidende Dynamik. Mit Silbertherme, der Reha-Klinik der Knappschaft, dem komplett neu angelegten Kurpark mit Konzertplatz und See, dem 2004 in der Therme eingerichteten Wellnessbereich „Jungbrunnen“ sowie dem 2014 eröffneten Kurhotel Santé Royal und der Ruhe-Oase im neuen Silbertherme-Anbau ist Warmbad zu einem echten Geheimtipp für Kur- und Erholungsgäste geworden. Idyllisch im mittleren Erzgebirge gelegen, ist Warmbad außerdem bekannt als Wanderparadies. Zudem lockt gleich nebenan die Bergstadt Wolkenstein als staatlich anerkannter Erholungsort mit historischem Stadtkern und einem stattlichen Burgschloss.

Warmbad absolvierte für den Heilbad-Status ein aufwändiges Prüfverfahren und hatte den Landesbeirat für Kur- und Erholungsorte zu einer Ortsbegehung zu Gast. „Die umfangreiche Unterlagenzusammenstellung brachte schon einen hohen Aufwand mit sich, den wir hier vor Ort mit viel Unterstützung durch die Stadtverwaltung, aber eben auch mit Hilfe aller Mitarbeiter und Experten gestemmt haben“, berichtet Anna-Luise Hausotte, Geschäftsführerin der Kur- und Gesundheitszentrum Warmbad Wolkenstein GmbH.

„In Warmbad und der Stadt Wolkenstein haben für den Heilbadstatus alle an einem Strang gezogen“, lobt Prof. Resch das Engagement vor Ort. „Nicht nur die Kurgesellschaft hat dafür hart gearbeitet, auch die Stadt Wolkenstein und der Landkreis haben das Vorhaben tatkräftig unterstützt und so manche Investitionsmittel bereitgestellt. Neben den Verwaltungen haben aber auch die Bürger und Unternehmer vor Ort viel zur Steigerung der Attraktivität des Kurortes beigetragen.“

Pressefotos: http://www.medienkontor.net/index.php?id=210

Internet: www.warmbad.de und www.kursachsen.de

 

Rückfragen: Helfried Böhme (Sächsischer Heilbäderverband), Tel. 0351 / 8975930; Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 1857930

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