Sächsischer Heilbäderverband

Sächsische Kurorte und Heilbäder blicken wieder optimistisch in die Zukunft

11.10.2021

Die häufig sehr restriktiven Entscheidungen des „Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt“ (SMS) und die damit verbundene Ungleichbehandlung der Thermen, Kurbäder und Saunen im Vergleich mit anderen Branchen stellte die Mitglieder des Sächsischen Heilbäderverbandes in den letzten eineinhalb Jahren vor gewaltige Herausforderungen. So wurden seitens der Kurorte zwar mehrfach sehr aufwändig weitgehende Hygienekonzepte erarbeitet, die aber dann in der Folge bei der weiteren Verkündigung von Einschränkungen seitens des Gesetzgebers häufig ignoriert wurden und keinerlei Eingang in die Verordnungen fanden.

„Es nützt aber nichts, jetzt weiterhin den verpassten Chancen des letzten Jahres nachzutrauern“, so Prof. Karl-Ludwig Resch, Präsident des Sächsischen Heilbäderverbandes e.V. bei der in Bad Schandau stattfindenden ersten Präsenzveranstaltung seit eineinhalb Jahren. Im Rahmen des 21. Landesbädertages zogen die Mitglieder des Verbandes ein durchaus kritisches Resümee, führten doch die coronabedingten Restriktionen zu einer de facto Komplettschließung aller entsprechenden Einrichtungen quer durch den Freistaat. Da fast alle Bäder und Thermen in kommunalem Eigentum betrieben werden, waren auch die Möglichkeiten, an die seitens der Bundesregierung zur Verfügung gestellten finanziellen Unterstützungen zu kommen, äußerst beschränkt. „Im Endeffekt bedeutet dies, dass die aufgelaufenen Millionenverluste dann durch die jeweiligen Träger, sprich die Kommunen, aufgefangen werden mussten, was die sowieso sehr angespannten Haushalte zusätzlich in Bedrängnis bringt“, so Prof. Resch weiter. „Wir schauen aber jetzt trotz aller nach wie vor bestehenden Einschränkungen positiv in die Zukunft und freuen uns auf die neuen Herausforderungen.“

Um die Präsenz der Sächsischen Einrichtungen auch nach der langen Durststrecke wieder nachhaltig in den Fokus der potenziellen Gäste und Kunden zu rücken, wurde auf der Mitgliederversammlung im Haushalt für das Jahr 2022 der Etat für Werbung und Marketing nicht nur bestätigt, sondern mit Unterstützung der Tourismus und Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) sogar ausgebaut. „Hier haben wir in den vergangenen Jahren im Rahmen unterschiedlichster Kooperationen bereits hervorragende Erfahrungen gemacht und sichtbare Erfolge im Rahmen von zusätzlichen Buchungen feststellen können,“ so Präsident Resch weiter.

„Wir empfinden uns nach wie vor als elementarer Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung und selbstorganisierter Gesundheitsprävention, aber auch als wichtiger Wirtschaftsfaktor vor allem in ländlich strukturierten Regionen und Grenzlagen. Dieser Rolle wollen wir auch nach diesem sehr schwierigen Jahr zukünftig wieder in gewohnter Weise gerecht werden und starten deshalb erneut mit Power und Elan durch“, so Prof. Resch abschließend.

Weitere Infos: www.kursachsen.de
Bei Presserückfragen: Helfried Böhme (Geschäftsführer Heilbäderverband), Telefon 0351 8975930 oder 0179 1280581, und Stephan Trutschler (meeco Communication Services), Telefon 0177 3160515

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